Ernährungsberaterin für Hunde

Rusty beim Fressen

Schon vor Jahren hatte ich begonnen, meine eigene Ernährung umzustellen, keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker mehr, sehr wenig Zucker, kein Weißmehl usw. zu verwenden.

Das hat mir sehr gut getan – und so habe ich mir gedacht, dass das „Du bist was Du isst!“ auch für Hunde gelten müsste. Ich hatte ja schon bei meiner Ausbildung zur gewaltfreien Hundetrainerin erfahren, welche Rolle richtige Ernährung beim Hund hat.

Erschwerend kam hinzu, dass ich bei den Hunden in meinen Trainings von mehreren Besitzern erfuhr, dass ihre Hunde zunehmend unter Allergien oder Hautproblemen leiden.

Die Ausbildung

So machte ich ein Jahr lang die Ausbildung zur zertifizierten Ernährungsberaterin Fachrichtung Hund, bei Silvia Weber. In vier Blockveranstaltungen (insgesamt 72 Stunden) lernte ich alles über die Verdauungsorgane des Hundes, die wichtigen Nahrungsbestandteile für den Hund wie Wasser, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe sowie die Wirkungen und  Wechselwirkungen von Vitaminen und Mineralstoffen. Ich lernte aber auch Futterpläne zu erstellen und die speziellen Anwendungen, wie z.B. bei übergewichtigen Hunden, Welpen, usw.

Besonders beeindruckt hat mich, welche Futtersorten es gibt, die Unterschiede zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen, das richtige Lesen von Etiketten sowie Alternativen zu Fertigfutter/klassischem Trockenfutter.

Die Anwendung

Meine Ernährungsberatung beginnt mit einem intensiven Gespräch mit den Hundehaltern.

Dann biete ich folgende Leistungen an:

  • Die Erstellung eines individuellen Futterplanes unter Berücksichtigung aller nur für diesen einen Hund wichtigen Faktoren
  • Laufende Betreuung
  • Finden von Bezugsquellen für das Futter
  • Anwendungshilfe, speziell wie das Futter vor- und aufbereitet wird

Die Vorteile einer gesunden Ernährung für den Hund:

  • Gesunderhaltung (besonders gesunde Haut, gesundes Fell)
  • Optimale Versorgung des Körpers mit allen lebenswichtigen Baustoffen (vor allem im Wachstum)
  • Gewichtskontrolle

 

 

 

Qualifikationen

Über mich

Als Kind  bin ich von einem Hund stark gezwickt worden. Es tat sehr weh, vor allem aber habe ich mich sehr erschrocken. Seit dem habe ich mich jedes Mal gefürchtet, wenn ich einem Hund begegnet bin. Ganz besonders, wenn er bellend auf mich zugekommen war.
Dann lernte  ich Gerhard, meinen späteren Mann, kennen. Zu dieser Zeit hatte er schon Rettungshunde ausgebildet, und so lernte ich bei ihm das Zusammenleben mit einem Hund kennen. Je besser ich seinen Hund kennen und einschätzen lernte, desto angstfreier wurde ich.
Auf diese Weise lernte ich auch die Rettungshundearbeit kennen. DAS wollte ich auch machen, und so bekam ich meinen ersten eigenen Hund. Alice, einen Golden Retriever.
Alice war viele Jahre meine Lehrmeisterin, denn sie lehrte mich, auf ihr Tun und ihre Reaktionen zu achten, sie zu beACHTEN. Und Ausbildung und Arbeit mit dem Hund aus der Sicht des Hundes zu sehen. So erfuhr ich auch meine erste Ausbildung – im Arbeiten mit meiner Hündin.

Alice - mein erster Hund und wunderbare Lehrmeisterin

Als ich Alice verlor und Umbra, auch ein Golden Retriever, bekam, stellten sich bei mir immer mehr Fragen ein, die mir niemand ausreichend beantworten konnte. Also machte ich mich auf die Suche.

Bei einem Seminar der Veterinär-Uni Wien lernte ich Clarissa von Reinhardt kennen und war begeistert, wie genau sie rund um das Thema Hund Bescheid wusste. Endlich wurden viele meiner Fragen beantwortet!
So begann ich die mehrere Semester dauernde Ausbildung bei „animal learn“, die ich als zertifizierte Hundetrainerin abschloss. Damit erhielt ich eine Ausbildung, die auf dem neuesten Stand ist und auf die individuelle Persönlichkeit des Hundes eingeht.

Nach wie vor besuche ich Weiterbildungsseminare und -workshops, um – besonders im Bereich "Gewaltfreies Hundetraining" – am Ball zu bleiben und sowohl den Hunden als auch ihren Besitzern mit meinem Wissen zur Seite stehen zu können.

Qualifikationen

Die Erziehung und Ausbildung von Hunden ist eine verantwortungsvolle Aufgabe die auf Fachwissen, Erfahrung und Vertrauen basiert. Dieses Fachwissen habe ich mir in der Ausbildung zum Hundetrainer bei animal-Learn in Bernau, Deutschland erworben. Die Erfahrung mit Hunden bekomme ich einerseits über die Rettunshundearbeit, in der ich seit  nunmehr 16 Jahren ausbilde und mitarbeite, sowie durch zahlreiche Trainingshunde :-).
Vertrauen ist für mich nicht nur ein Schlagwort sondern ein großes Anliegen, deshalb bin ich stets darum bemüht, es mir zu verdienen und zu erhalten.

Weiterbildung

Laufende Weiterbildung ist mir sehr wichtig, um Hunden und ihren Haltern eine optimale "Rundum-Versorgung" zu ermöglichen. :-)


• Aufbaukurse
Ref.: Clarissa v. Reinhardt
- Hyperaktivität bei Hunden
- Ängstliche Hunde
- Training mit tauben und/oder blinden Hunden
- Aufmerksamkeitsheischendes Verhalten
- Mehrhundehaltung
- Rhetorik für Hundetrainer

Ref.: Sabine Neumann
- Lernverhalten und Lerntheorie
- Verhaltensauffälligkeiten und Stereotypien

• Ausbildung zum SVÖ-Welpentrainer

• Mitglied des Kollegenkreises - "gewaltfreies-hundetraining.de"

• Seminare
- Probleme mit dem Hund erkennen – Clarissa v. Reinhardt
- Farbtherapie für Hunde – Anke Domke


Teilnahme am Internationalen Hundesymposium
mit folgenden Referenten:

2010 – Anders Hallgren, Maria Hense, Dr. Britta Dobenecker, Veronika Buckel, Dr. Michael Lehner, Bettina Specht, Eva Bodfäldt

2009 –  Prof. Ray Coppinger, Clarissa v. Reinhardt, Viviane Theby, Beate Zimmermann, Thomas Schoke, Dr. Susanne Wiemers, Claudia Hauer, Frank Richter, Sabine Neumann

 

Meine Grundausbildung zur Hundetrainerin

Die Inhalte meiner Ausbildung zur gewaltfreien, geprüften Hundetrainerin waren:

1. Block   – Tierpsychologische Grundlagen
Referentin: Clarissa v. Reinhardt 
• Die Geschichte der Tierpsychologie
• Behaviorismus und naturkundlicher Forschungsansatz
• Konditionierung, Reflexe, Lernmechanismen
• Stress bei Hunden
• Beschwichtigungssignale bei Hunden
• Voraussetzungen für die Arbeit als Hundetrainer
• Eigenpräsentation und Rhetorik

2. Block   – Grundkenntnisse über die Ethologie des Hundes
Ref.: Clarissa v. Reinhardt
• Abstammungslehre und Domestikation
• Die Entwicklung der Rassen
• Rassebedingte Wesensunterschiede
• Genetisch fixiertes und erlerntes Verhalten

.             – Welpen
Ref.: Veronika Buckel
• Die Entwicklungsstadien
• Fremdelphasen und Pubertät
• Erlernen sozialer Verhaltensweisen
• Passung zwischen Mensch und Hund
• Beratung bei Anschaffung und Aufzucht

3. Block   – Basiswissen des Hundetrainings
Ref.: Clarissa v. Reinhardt
• Das Vorgespräch
• Übungsaufbau und Festigung des Grundgehorsams
• Arbeit an den Geräten
• Einsatz der eigenen Körpersprache und Stimme
• Einzel- und Gruppenunterricht
• das Führen eines Trainingstagebuches
• Brustgeschirr und Leine

4. Block   – Tiermedizinische Grundlagen
Ref.: Martina Scholz, Dr. Michael Lehner
• Anatomie, Physiologie, Pathologie
• Der Einsatz der Sinnesorgane
• Schmerzäußerungen, Schmerzpunkte beim Hund
• Krankheiten im Training erkennen
• Überweisung/ Zusammenarbeit mit dem Tierarzt
• Welche Krankheiten haben Einfluss auf das Training
• Erste Hilfe Maßnahmen beim Hund

5. Block   – Grundlagen zum Ausdrucksverhalten von Hunden und Wölfen
Ref. Joachim Leidholt, Clarissa v. Reinhardt
• Spielverhalten, Sexualverhalten, Aggressionsverhalten
• Das Ausdrucksverhalten von Hunden und Wölfen
• Die Übertragung ethologischer Grundkenntnisse in das Zusammenleben und die Erziehung von Haushunden
• Trennungsangst
• Das unerwünschte Jagdverhalten

6. Block   – Herdenschutzhunde
Ref.: Thomas  Schoke
• Das Aggressionsverhalten des Hundes mit Trainingsansätzen
• Analyse und Erstellung eines Trainingsplans

7. Block   – Zubehör, Equipment, weiterführendes Wissen
Ref.: Martina Albert, Sabine Neumann
• Equipment wie Halti, Clicker, Disk, Sprühhalsbänder, Pfeife usw.
• Zubehör für Hunde
• Der Hund im Tierheim
• Einführung in die Bach-Blüten Therapie

8. Block   – weiterführendes Wissen
Ref.: Mirjam Cordt, Michael Werner, Claudia Finke
• Einführung in den Tellington-Touch
• Die Ausbildung im Schutzdienst
• Die Ausbildung von jagdlich geführten Hunden

Weitere Themen, die in den Unterricht mit eingeflossen sind:

• Wie erreicht man eine optimale Compliance
• Über  den richtigen Umgang mit Hund und Halter
• Mentale Kommunikation
• Trainingsansätze und –methoden
• Der Hund als Sozialpartner des Menschen
• Dominanz und Rangordnung
• Fallstudien

Zertifikat
Um dieses Zertifikat zu erreichen habe ich ein Referat, vier schriftliche Zwischenprüfungen, eine praktische Woche mit anschließender praktischer Prüfung, sowie eine Abschlussprüfung in Theorie und Praxis abgelegt.

 

 

   
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